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Unsere Hunde Etna
vom Bernsteinstrand Etna war unsere erste Kuvaszhündin und
nach den Hunden in unserer Kindheit und unseren beiden Elternhäusern
unser erster eigener Hund. Verdanken müssen wir unsere Liebe zum
Kuvasz eigentlich Hans-Joachim Kuhlenkampf, der in seiner Sendung EWG
einmal raten ließ, welche Hunde dort vorgestellt wurden. Wir hatten
bis dahin schon einige Rassen in die engere Wahl gezogen, aber dann
war alles klar! Wir gerieten dann auch glücklicherweise bald an
einen u. E. geeigneten Züchter, der in kleinem Rahmen (nur eine
Hündin) und mit jeder Menge Familienanschluß (drei kleine
Kinder) züchtete. Etna's Mutter Afra wickelte uns schnell mit ihrer
lieben Art ein. ...und die kleine Etna, der Quirl des Wurfes, hatte
sofort unsere Aufmerksamkeit. Sie
war so herrlich selbständig, immer unterwegs und ohne irgendwelche
Angst. ... und frech!!! Etna war allerdings in ihrem Tatendrang und
ihrer Bewegungsfreude kaum zu bändigen, so daß wir Irgendwann taten wir dies dann auch, als sich eine sehr erfahrere Züchterin bereit erklärte, uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Als Etna ihre ersten Welpen bekam, war sie dann auch wirklich zur Stelle. Hilfe hatte Etna allerdings keine nötig. Ihre wichtigste Aufgabe bestand also lediglich darin, uns zu beruhigen. Etna war eine fabelhafte Mutter und zog diesen ersten Wurf mit acht Welpen mit fast übertriebener Sorgfalt auf. Irgendwann mußten wir sie dann "überreden", mit dem Stillen der Kleinen aufzuhören. Wir behielten aus diesem Wurf unsern kleinen und kompakten Rüden Anubis, in den Barbara sich in der ersten Minute bereits verliebt hatte. (Wir wollten eigentlich immer eine Hündin für uns züchten!) Die Hündin, die sich Friedhelm eigentlich ausgeschaut hatte, kam mit 2 Jahren als Scheidungsopfer zu uns zurück. Wir gaben Anika dann nie wieder her! Etna bekam noch einen zweiten Wurf mit 9 Welpen. Anubis fungierte als rührender Ziehvater und spielte Kindermädchen mit großer Begeisterung.
Als beim Werfen ein zeitlicher Engpaß eintrat und Etna bereits einen nächsten Welpen bekam, während ein anderer noch nicht abgenabelt und aus seiner Fruchtblase heraus war, schaltete er sich sofort ein. Er bestieg die Wurfkiste, in die er, auf einem Sofa davor sitzend und fasziniert vom Geschehen, bisher keine Pfote zu setzen gewagt hatte und tat, was zu tun war. Er packte den Welpen vorsichtig aus seiner Fruchtblase aus und zerbiß die Nabelschnur im richtigen Abstand. Dann begann er den Welpen trockenzulecken, was er zärtlicher tat, als jede Hundemutter. Etna beobachte zwischendurch, was er tat und ließ ihn gewähren. Als er fertig war und der Welpe seinen Weg in Richtung Zitze aufnahm und diese dann auch fand, stieg er wieder aus der Kiste und setzte sich wieder auf sein Beobachtungsposten auf dem Sofa. Breit grinsend sah er uns an! Man hatte mir geraten, ich solle den Rüden beim Werfen auf jeden Fall wegsperren, weil er sicher eifersüchtig würde und außerdem die Hündin nervös machen würde. Ich hatte mir darüber viel Gedanken gemacht und beschlossen, ihn eben gerade deshalb dabeizulassen, damit er keine Eifersucht entwickelt. Diese Entscheidung war goldrichtig! Nach der Geburt durfte Anubis die Wurfksite erstmal nicht mehr betreten. Er war richtig geknickt! Ich habe dann einen Welpen genommen und ihn Anubis hingehalten. Er hat ihm den Bauch mit seiner Zunge massiert und ihm zärtlich das Gesicht geputzt. Als Etna das sah, war auch wieder das Betreten der Wurfkiste erlaubt. Sie blieb noch ein paar mal dabei und schaute ihm zu, was er dort so machte. Nach drei Tagen überließ sie ihre Welpen auch schon mal für eine Stunde ganz seiner Pflege. Er betrat die Wurfkiste mit vorsichtigem Stelzschritt
und legte sich dann stolz zu den Kleinen und putzte diese ausgiebig.
Wenn die Kleinen sich dann irgendwo an ihm festnuckeln wollten, stand
er vorsichtig auf und legte sich an eine andere Ecke der Kiste.
Anika
vom Salzbödetal Anika war Anubis Schwester. Leider haben wir sie sehr früh verloren. Sie war sehr lieb und immer bemüht, uns alles recht zu machen. Als sie schwer erkrankte, holten wir Gianna ins Haus. Anika spielte Mutter und lebte noch einmal in ihrer neuen Aufgabe richtig auf. Anubis
vom Salzbödetal Anubis grinst eigentlich immer. Darum nennen wir ihn auch unseren "kleinen König". Er war niemals alleine. Er war zunächst mit seiner Mutter Etna zusammen. Als er 2 Jahre alt war, kam seine Schwester Anika dazu. Jetzt lebt er zusammen mit seiner "Ziehtochter" Gianna, die er abgöttisch liebt und mit der er viel spielt. Er ist topfit! Gianna
von den Brachgärten Gianna ist "Ana-Nadesda von den Brachgärten"
und ein Kind von Nachkommen zweier bekannter Kuvaszzwinger. Ihr Vater ist "Ravasz vom Roten Schneider",
ihre Mutter "Goa-Babuska vom Zollernblick". Damit entstammt
Gianna der eher kräftigeren Zuchtvariante des Kuvasz, die schön
weiß sind, mit harmonischer Kopfform , schön an den Läufen
befedert und mit richtigen Hosen an den Hinterbeinen (also wie der Standard
dies eigentlich verlangt). Gianna ist mit 16 Monaten ca. 67 cm - und
damit ausreichend - groß. Außerdem war Gianna unglaublich fotogen.
Sie hat sich regelrecht in Pose gesetzt! Auch im Alter sah sie immer
super jung und toll aus, denn sie hatte ein richtiges "Kindchen-Gesicht".
Dayk ist seit dem19. Dezember 2003 bei uns und wurde von Gianna direkt adoptiert. Er lernt sehr schnell und ist sehr verschmust, allerdings auch mächtig selbstbewußt und selbstständig. Er knüpft sehr gerne Kontakte zu anderen Hunden (wobei er im Spielen den Unterschied zwischen den kleinen Freunden mit 5 kg Körpergewicht und den großen Freunden mit 60 kg super einschätzt). Auch im Umgang mit Kleinstkindern ist er bestens geprägt und instinktiv sicher. Typisch Hirtenhund eben!!! Mit 17 Wochen wiegt er nun schon 26 kg und ist 55 cm groß! Bilder von Dayk im April 2004: Dayk ist mit 6 Monaten genauso groß,
HIRO ist jetzt seit dem 11. 6. 2012 unser
Familienmitglied
Weil wir auf
einen Welpen aus einem uns bekannten Zwinger gewartet haben, der erst
nach Giannas Tod gezeugt wurde, haben wir Dayk - der in tiefer Trauer
um seine geliebte Hündin Gianna war - lange Wochen des Alleinseins
zugemutet! WAS für ein Fehler!
Wir können gar nicht sagen, wie sehr
wir HIRO lieben, denn er ist ein kuscheliger Schatz! DAYK liebt ihn sehr und man sieht ihm an,
dass er gerne noch etwas mehr mit ihm spielen würde, als er nun
mit seinen 9 Jahren/2 Monaten kann. Er beaufsichtigt aber sicherheitshalber
jede Spielstunde, die Hiro mit seinen vierbeinigen Freunden abhält
...und die haben einen Heidenrespekt vor'm CHEF!
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